Verein für Naturheilkunde Senden e.V.

Parmesan-Safran-Risotto

Zutaten: 1 Teel. Gemüsebrühe-Instant, Olivenöl, 400 g Risottoreis, ca. 150 ml Weißwein, 2 Gläser Gemüsefond Fertigprodukt oder selbsthergestellten Gemüsefond (siehe unten), Salz, grober Pfeffer aus Mühle, Butter, 50 g Parmesan, möglichst frisch gerieben, 1 Teelöffel Safranfäden

Risottoreis in Olivenöl mit der Instant-Gemüsebrühe andünsten, mit dem Wein ablöschen und unter gelegentlichem Rühren langsam köcheln lassen, nach und nach den Gemüsefond unterrühren und weiterköcheln lassen - die Flüssigkeit muß immer erst aufgesogen sein, bevor neue Flüssigkeit dazugegeben wird.
Der Reis ist nach ca. 20 Minuten gar, dann die Safranfäden zugeben. Risotto mit Salz und grobem Pfeffer würzen. Zum Schluß Butter und den geriebenen Parmesan unterrühren, die Beschaffenheit des Risottos muß cremig sein.
In tiefen Tellern anrichten und mit dem Löffel essen.

Tipp: Gemüsefond herstellen:
nehmen Sie soviel unterschiedliche Suppengemüse die sie im Haushalt vorrätig haben, kochen sie diese Gemüse mit reichlich Flüssigkeit und etwas Salz und geben Sie dann alles durch ein feines Haarsieb (die feste Masse bleibt zurück) und sie erhalten Ihren Gemüsefond.
Portionieren und evtl. auch in kleineren Mengen einfrieren!

Rezept: Familien-Überlieferung

Paulette's Lemon Curd

Zutaten: 4 große saftige Bio-Zitronen
4 Eier
2 Tassen Zucker
100 g Butter

1) Zitronen waschen
2) Schale in einen unbeschichteten Topf reiben
3) Zitronen entsaften
4) Eier mit Zucker verquirlen
5) Butter in kleinen Stückchen in die Eier-Zucker-Masse geben
6) gib 5) mit 2) + 3) in den Topf
und ab jetzt auf allerkleinster Stufe mit dem Schneebesen ununterbrochen vorsichtig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse dicklich wird.

Tipp: Äußerst wichtig:
niemals einen beschichteten Topf verwenden,
Temperatur niemals höher stellen, geduldig sein!
In sterilisierte Gläser füllen, kühl aufbewahren!

Rezept: Dagmar Sparrow, Neuseeland

Kalter Hund

Zutaten: 300 g Sahne, 500 g Couvertüre oder Schokolade oder beides untereinander gemischt (Zartbitter wäre von Vorteil), 2 bis 3 Bananen, 1 Paket Butterkeks, etwas Rum
- 1 Kasten-Backform -

Sahne und kleingestückelte Schokolade im Topf vorsichtig erhitzen und verrühren.
Etwas abkühlen lassen.
1 mittelgroße Kasten-Backform mit Folie auslegen, dann als erstes eine Lage Schokocreme einfüllen und gleichmäßig verteilen.
Und dann eine Lage Kekse, eine Lage Schokocreme, eine Lage Bananen in Scheiben geschnitten, eine Lage Schokocreme usw. einfüllen.
Über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

Tipp: Bananen nicht einarbeiten wenn Sie den Kekskuchen längere Zeit aufbewahren wollen.

Rezept: Kochsendung mit Tim Mälzer

Schlesischer Pfefferkuchen auf dem Blech

Zutaten: 250 g Honig (wahlweise: Rübenkraut/Rübensirup), 100 g Butter, 2 Eier, 125 g Zucker, 375 g Dinkel- oder Weizenmehl (halbweiss), 10 g Pottasche und 1 bis 2 Esslöffel Wasser zum Auflösen der Pottasche, 1 Paket Pfefferkuchen- oder Lebkuchengewürz, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, 2 Essl. Rum, 1 - 2 Essl. Kakao, 100 g gewürfeltes Zitronat, 50 g gewürfeltes Orangeat, 80 g gehackte Mandeln
und zum Verzieren: Abgezogene Mandeln, Haselnusskerne oder Zitronenglasur aus 125 g Puderzucker und dem Saft einer Zitrone

Honig oder Rübensirup und Fett erhitzen, abkühlen lassen. Inzwischen Eier und Zucker sehr schaumig rühren. Honig-Fett-Gemisch mit der Eier-Zucker-Masse verrühren. Mehl und die im Wasser aufgelöste Pottasche, alle Gewürzzutaten, Kakao, Zitronat, Orangeat und Mandeln unterrühren. Auf ein gefettetes Backblech streichen.

Mit Mandeln und Nüssen verzieren, in den vorgeheizten Backofen (175°) auf die mittlere Schiene geben und backen - ca. 20 Minuten - in Stücke auf Wunschgröße schneiden, anschließend eventuell mit Zitronenglasur (wenn der Pfefferkuchen noch warm ist) bestreichen.

Tipp: Ich nehme zusätzlich zum Pfeffer- oder Lebkuchengewürz noch Piment, Kardamom und Zimt dazu, damit der Geschmack noch intensiver winterlich wird. Wer kein Zitronat und Orangeat verarbeiten möchte, kann die gleiche Menge durch kleingeschnittene Trocken Aprikosen ersetzen.

Rezept: Familien-Rezept Waltraud Elsner

Quittenbrot

Zutaten: 2,0 kg Quitten (für 1 Backblech)

Die Quitten waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, stückeln, knapp mit Wasser bedecken (möglichst wenig Wasser) und garen, das dauert ca. 30 Minuten, im Schnellkochtopf verkürzt sich diese Zeit auf ca. 15 Minuten.

Masse etwas abkühlen lassen und durch das grobere Sieb der „Flotten Lotte” streichen. Das ergibt dann ca. 1 ½ kg Masse, je nachdem mit wieviel oder wiewenig Wasser Sie die Quitten gekocht haben.

Zu dieser Masse gibt man: Saft 1 Zitrone, ca. 800 g Fruchtzucker (für Diabetiker und solche die es nicht werden wollen) oder aber 900 g Rohrohrzucker, 20 g Konfigel und 5 g Ingwer (wenn Sie Ingwer nicht mögen, verwenden Sie Zimt oder andere Ihrer Lieblingsgewürze für Süsses).

Alles mit Pürierstab feinst zusammenpürieren.

Masse 10 bis 15 Minuten leicht sprudelnd kochen lassen - anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen/streichen und an einem ruhigen Ort trocknen lassen. Wenn die Masse angetrocknet ist mit sauberem Küchentuch abdecken.

Der Trocknungsvorgang dauert 8 Tage bis 3 Wochen, je nachdem wie feucht Ihr Teig geworden ist. Wenn das Quittenbrot so fest ist wie eventuell „Gelee-Früchte” es sind, dann in kleine Vierecke oder Rhomben schneiden. In Zucker oder Kokosraspeln wenden!

Ich gebe den Saft von 2 großen oder 3 mittelgroßen Zitronen dazu, damit wird das Quittenbrot nicht zu süss.

Aufbewahren in Glas oder Dose bis zum Verzehr oder auch zum Verschenken!

Tipp: Quittenbrot-Stückchen kann man anstelle von Zitronat oder Orangeat in Kuchenteig geben - das schmeckt köstlich!

Rezept: Waltraud Elsner, Gesundheitsberaterin

Kürbis-Kartoffel-Küchle

Zutaten: 250 g Kürbis, gekocht und zerdrückt, 250 g Kartoffeln, gekocht und zerdrückt, 30 g Butter, 3 Frühlingszwiebeln kleingehackt oder 1 mittelgrosse Zwiebel (evtl. blaue, da diese mild sind), 2 Eier leicht verquirlt, 90 g Dinkelmehl, 1/4 Teel. Backpulver, 1/4 Teel. Muskatnuß gerieben, 1 Spur Cayennepfeffer, 1/4 Teel. Salz, 3 Teel. Butter zusätzlich

Kürbis, Kartoffeln und Butter im Mixer zu einer glatten Masse verarbeiten, in Schüssel geben und Zwiebel und Eier dazufügen. Mehl, Salz, Gewürze in eine größere Schüssel sieben, Kürbismischung zugeben und alles gründlich mischen.

Die zusätzliche Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, pro Pfannkuchen 1 gehäuften Essl. der Mischung in die Pfanne geben und etwas 2 Minuten braten. Wenden und in etwa 2 bis 3 Minuten goldbraun backen.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen. In gleicher Weise den restlichen Teig verarbeiten. Im Backofen bis zum Verzehr warmhalten.

Tipp: Auf Wunsch Joghurt oder Kräuterquark dazureichen.

Rezept: Vegetarische Küche, Köhnemann-Verlag

Kartoffelkuchen

Zutaten: 8 mittelgrosse Kartoffeln, 30 g Butter, 2 Essl. Öl, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 1/2 Teel. gemahlener Pfeffer, 200 g Semmelbrösel, 125 g geriebener mittelalter Gouda oder Cheddar, 50 g frisch geriebener Parmesan

Backofen auf 180° vorheizen - Springform von 20 cm Durchmesser einfetten, Boden und Ränder mit Backpapier auslegen, die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Butter und Öl erhitzen, Knoblauch und Pfeffer dazugeben. Auf dem Springformboden eine Lage Kartoffelscheiben überlappend ausbreiten und mit der Fett-Butter-Mischung bepinseln. Käse mit Semmelbröseln mischen und etwas davon über die Kartoffeln streuen - Kartoffelschicht - Käsemischung - so fortfahren - die letzte Schicht sollte Käse/Semmelbrösel sein, fest andrücken und ca. 1 Stunde backen.

Tipp: Mit grünem Salat reichen!

Rezept: Vegetarische Küche, Könemann

Spinat zur Suppe mit Ziegenkäse

Zutaten: 2 geh. Essl. Butter oder Butterschmalz, 25 g Zwiebelwürfel (1/2 kleine Zwiebel), 200 g Kartoffelwürfel, 1 Liter Ziegenmilch (wahlweise Kuhmilch oder 1/2 Milch und halb Brühe), 50 g Risotto-Reis, zwei kleine Prisen Safran-Fäden (wahlweise Pulver), 200 Blattspinat, 120 g Ziegenbutterkäse oder Ziegengouda, Salz, weißer Pfeffer, 1 kleine Knoblauchzehe, 40 g geriebener Pecorino oder Parmesan

2/3 der Butter in einem Topf zerlassen, darin die Zwiebelwürfel glasig werden lassen. Anschließend die Kartoffelwürfel zugeben und mit anschwitzen, die Milch dazu aufgießen. Zum Kochen bringen, den Reis und den Safran einrühren und die Suppe bei wenig Hitze köcheln lassen, bis Kartoffeln und Reis gar sind.

Inzwischen den Blattspinat verlesen, waschen und gut abropfen lassen und in Streifen schneiden. Die Streifen in der restlichen Butter dünsten, bis sie zusammenfallen. Den zerkleinerten Ziegenkäse in die Suppe rühren und schmelzen lassen, dann den Spinat untermischen.

Die Suppe wieder erhitzen, mit Salz und Pfeffer und zerdrücktem Knoblauch (schmeckt auch ohne Knoblauch) abschmecken und mit dem Pecorino bestreut - sofort servieren.

Tipp: Jetzt im Frühling sprießen die jungen Brennesseln - tauschen Sie Brennesseln gegen Spinat - gut gegen Frühjahrsmüdigkeit!

Rezept: Familien-Überlieferung

Bunte Reibekuchen mit Käse

Zutaten: rote, grüne und gelbe Paprikaschoten je ca. 75 gramm, 3 Eier, 4 Essl. Sahne, 5 Essl. Vollkornmehl, 1 kg mehligkochende Kartoffeln, 2 kleine feingehackte Zwiebeln und 1 feingehackte Knoblauchzehe (muß nicht sein), ca. 75 g feingewürfelter Schinken, 150 g kleingewürfelter Bergkäse, Emmentaler oder Appenzeller, Butterschmalz und Öl zum Backen

Die Paprika küchenmäßig vorbereiten und anschließend in 1/2 cm große Stückchen schneiden.

Eier, Sahne und Mehl in einer großen Schüssel vermischen. Kartoffeln waschen, schälen und fein raspeln. In einem Küchentuch gut ausdrücken.

Kartoffelraspeln, Paprikawürfel, Zwiebeln, Knoblauch, Schinkenstückchen und die Käsewürfel in die Eimasse geben und gut vermengen.

Öl und Butterschmalz zu gleichen Teilen in großer Pfanne erhitzen, je Reibekuchen einen gehäuften Esslöffel Teig in die Pfanne geben, glattstreichen und von beiden Seiten braten.

Tipp: Je nach Größe der Pfanne können Sie 4 Reibekuchen gleichzeitig backen, insgesamt können Sie mit diesem Teig ca. 16 Reibekuchen backen.

Rezept: Das große Buch vom Käse

Brennessel-Bratlinge

Zutaten: 100 g junge frische Brennessel-Spitzen, 20 g zarte Löwenzahnblätter (können auch weggelassen werden), 1 kleine Karotte, 1 Essl. Sesam- oder Sonnenblumenkerne, 1 Ei, 1 Teel. Sojasauce, Pfeffer, Salz, 1/2 Teel. Rosmarin (möglichst frisch, feingewiegt), frisch geriebene Muskatnuss, 3 Essl. Paniermehl, 2 Essl. Öl zum Braten

Die Brennesseln putzen und kurz waschen, dann die Brennessel-Spitzen tropfnass in einen Topf geben und circa 4 Minuten blanchieren, dann auf Sieb geben und gut abtropfen lassen, die Brühe auffangen.

Löwenzahnblätter waschen, trocknen und fein hacken, die Möhre abbürsten und sehr fein raspeln.

Brennesselblätter ausdrücken und fein hacken. Karotte, Löwenzahn und Brennessel und die Kerne mit dem Ei vermischen, die Bratlingsmasse mit Sojasauce, Pfeffer, Salz, Rosmarin und Muskatnuss würzen, die Masse gut verkneten.

Mit 2 nassen Esslöffeln von der Masse 6 Klösse abstechen und kleine Bratlinge daraus formen - diese im Paniermehl wälzen und fest zusammendrücken, damit sie beim Braten nicht auseinander fallen.

Die Bratlinge im Öl langsam bei mässiger Hitze und öfterem Wenden von beiden Seiten knusprig backen.

Tipp: Um ein eventuelles Auseinanderbrechen zu verhindern, könnten sie 1/4 Teel. Johannisbrotkernmehl mit in die Bratlinge einarbeiten.

Rezept: Alte Gemüse neu entdeckt - Lisa Becker-Saaler

Gurkengemüse mit Hähnchen- oder Putengeschnetzeltem

Zutaten: 1 sehr große Schlangengurke oder 2 kleinere, 2 Puten-oder Hähnchenbrustfilets, 1 Tomate, frischer Rosmarin, 1 mittelgroße Zwiebel, Fett zum Anbraten, 2 Teel. gekörnte Gemüsebrühe, 2 - 3 Teel. Senf, 100 g Joghurt, 1 Essl. Mehl oder Speisestärke nach Wahl, Salz

Fleisch schnetzeln, Gurke schälen (bei Bio-Gurken nicht unbedingt erforderlich), halbieren, Kerngehäuse entfernen, nochmals durchschneiden und alles in kleine Vierecke schneiden. Kleingeschnittene Zwiebel und Rosmarin in Fett kurz anbraten, dann das geschnetzelte Fleisch darin unter gutem Umrühren anbraten. Das Fleisch an die Seite schieben.

Die Gurkenstückchen vorsichtig anbraten bzw. anköcheln, mit Salz und Gemüsebrühe würzen , nach ca. 5 Minuten das Fleisch vom Rand unterheben. Alles gut vermengen. Mit geschlossenem Deckel zwei bis drei Minuten leicht köchelnd ziehen lassen.

100 g Joghurt mit Senf und Speisestärke vermischen unter die Gurken-Fleisch-Masse heben, ganz kurz aufkochen, damit die Speisestärke aufquellen kann.

1 Tomate in kleine Stückchen schneiden und unter die Mischung heben. Abschmecken evtl. mit Senf, Salz und frischen Kräutern, 2 bis 3 Essl. saure Sahne oder Creme Fraiche veredeln dieses Gericht.

Tipp: Dazu schmecken frische Pellkartoffeln. Wer das Gurkengewürz Dill liebt kann es dabei mit unterheben. Diese Menge ist gut sättigend für 2 Personen - und das alles schmeckt auch „ohne das Fleisch”

Rezept: Familienrezept Waltraud Elsner

Indischer Linsenaufstrich

Zutaten: 100 g rote Linsen, Bohnenkraut, je 1 Teel. Kurkuma (Gelbwurz), Kreuzkümmel (Cumin), gemahlener Koriander, 1 Prise Chilipulver, Meer- oder Steinsalz, 1 Essl. Öl

Die Linsen gut spülen und mit der anderthalbfachen Menge Wasser und etwas Bohnenkraut weichkochen und abkühlen lassen.

Die Gewürze in einem Schälchen mischen und zusammen mit den gekochten Linsen und dem Öl im Mixer (oder mit dem Pürierstab) zu einer feinen Paste verrühren.

Tipp: Die Paste in Gläschen abfüllen, eventuell etwas Öl auf die Masse geben, so hält sich der Linsenaufstrich einige Tage.

Rezept: nach „Brotaufstriche selbstgemacht”

Hirsesuppe mit Gemüse

Zutaten: 80 g Hirse, 40 g Butter, 1 bis 1,25 Liter Wasser, 2 Teel. Gemüseinstant-Pulver (z.B. Würzl), Salz, 1 Prise Currypulver, 1 Kohlrabi, 1 Karotte, 50 g frische oder tiefgefrorene Erbsen, 50 g Sahne, Creme fraiche oder Schmand, Schnittlauch oder Petersilie

Die Hälfte der Butter in einem großen Topf vorsichtig erhitzen, die zuvor heiß abgespülte Hirse unter Rühren dazugeben, leicht anrösten. Das Wasser dazugießen, Gemüsebrühe, Salz und Currypulver hineinrühren, alles leicht kochen lassen.

Anschließend die Kohlrabi schälen und in ca. 1/2 cm große Stückchen schneiden und zur Suppe geben, die Karotte vorbereiten in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und ebenfalls zur Suppe geben. Alles noch 7 bis 8 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen zum Schluß nur noch 2 Minuten mitkochen.

Die Hirsesuppe abschmecken, eventuell noch etwas Wasser und Gemüseinstant dazugeben (wenn zuviel Flüssigkeit verkocht ist), verfeinern mit der restlichen Butter und Sahne bzw. Schmand oder Creme Fraiche. Schnittlauch feinschneiden und in die Suppe rühren.

Tipp: Anstelle der Butter verwende ich selbst hergestelltes Butterschmalz (Ghee).

Rezept: Familienrezept Waltraud Elsner

Bananen-Hirsekuchen

Zutaten: 3 Eier, 300 - 320 g Bananen, ohne Schale gewogen, 250 ml Milch, etwas gemahlene Vanille oder 2 - 3 g gemahlener Ingwer, 250 g Hirse fein gemahlen, 1 Päckchen Weinstein-Backpulver

Die Eier in einer Rührschüssel cremig aufschlagen. Anschließend Banane mit Milch pürieren und zur Eicreme geben. Gewürze, gemahlene Hirse und das Backpulver vermischen und gut unter die Ei-Bananenmasse rühren.

Teig in eine mit nassem Backpapier ausgelegte kleine Kastenform füllen (dieser Teig ist sehr flüssig).

Tipp: Heißluft 160°, Backzeit ca. 45 Minuten | Ober- und Unter-Hitze 200°, ca. 40 Minuten, noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Unbedingt mit der Nadel die Garzeit überprüfen (wenn der Kuchen zu lange backt, wird er sehr schnell zu hart).

Beachten Sie, dass Sie für dieses Rezept KEIN FETT und KEINEN ZUCKER benötigen!

Rezept: Familienrezept Waltraud Elsner

Pastinaken-Gratin

Zutaten: 2 mittelgroße Pastinaken, 500 g Kartoffeln, 150 g Crème fraiche, 2 Essl. mittelscharfer Senf, Kräutersalz, 1 Teel. Gemüsebrühekonzentrat, 50 g geriebener Emmentaler oder würziger Bergkäse aus dem Allgäu

Die Pastinaken putzen und abbürsten, die Kartoffeln schälen und beides in ca. 0,5 cm dicke Scheiben möglichst gleichmäßig zerteilen (mit Gemüsehobel oder Brotmaschine). Die Scheiben abwechselnd in eine Auflaufform schichten.

Zum Guß die Crème Fraiche mit dem Senf, dem Salz und dem Gemüsebrühekonzentrat kräftig pürieren - anschließend diese über das Gemüse geben.

Den geriebenen Käse über den Guß streuen und das Gratin im bereits vorgeheizten Backofen bei 200° (Heißluft 180°) etwa 40 Minuten backen.

Tipp: Zubereitungszeit mit Backzeit etwa 55 Minuten. Wenn vorhanden mit frischen Gartenkräutern garnieren.

Rezept: Familien-Überlieferung

Lauchtorte

Zutaten: Quark-Öl-Teig: 75 g Magerquark, ca. 30 ml Milch, 3 Essl. Sonnenblumenöl, 1 Ei, 1 Teel. Salz, 150 g Weizen, feinstgemahlen oder Weizenmehl Type 1050, 1/2 P. Backpulver

Belag: ca. 800 g Lauch, 50 g flüssige Sahne, 2 Eier, 125 g saure 10%ige Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und Curry

Die Teigzutaten miteinander vermischen und mit der Hand verarbeiten bis ein glatter weicher Teig entsteht. 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren.

Danach den Teig in eine gefettete Springform arbeiten. Den gewaschenen Lauch in 1 bis 2 cm breite Röllchen schneiden und Fett mit der Sahne in der Pfanne dünsten, mit Salz, Pfeffer und Curry etwas würzen. Eventuelle Flüssigkeit abgiessen und die Lauchstücke auf den Teigboden verteilen.

Eier, saure Sahne, Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen und über den Lauch giessen.

Tipp: Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 200 bis 220° backen. Anstelle der sauren Sahne kann man Schmand verwenden!

Rezept: Richtig Essen - DGE

Sauerkraut-Salat

Zutaten: 125 g frisches Sauerkraut. 125 g Weißkohl, 1 kleinen süssen Apfel oder 1 kleine Birne, 50 g Lauch, 50 g Walnüsse halbiert oder Walnussbruch, 100 g Schmand, einen Hauch von gemahlenem Kümmel

Weißkohl mittelgrob raspeln, Sauerkraut zerkleinern, Apfel oder Birne kleinstückeln, geputzten Lauch in feine Streifen schneiden, alle diese Zutaten miteinander vermischen.

Eventuell mit etwas Zitronensaft verfeinern, den Kümmel zur besseren Verdauung daruntermischen!

Tipp: Ananas anstelle von Apfel oder Birne schmeckt ebenfalls sehr fein!

Rezept: Familien-Überlieferung

Möhren-Paste

Zutaten: 250 g Möhren/Karotten, feinstgeraspelt, 75 g Tomatenmark, 75 g Naturjoghurt, drei Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl, Paprikagewürz süss und scharf, Curcuma, Meer- oder Steinsalz

Alle Zutaten miteinander vermischen, mit den Gewürzen abschmecken, in einem Glas im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich bis zu drei Tagen.

Tipp: Eine leckerere schärfere Variante ist, wenn Sie eine kleine Zwiebel zusammen mit den Möhren raspeln - dann allerdings sollten Sie diesen Brotaufstrich am gleichen Tage verzehren!

Als Dekoration aufs Brot bieten sich im Frühjahr an: Veilchen- und Gänseblümchen-Blüten sowie feingewiegte Bärlauch-Blättchen.

Rezept: Elsners Familienrezept

Möhren-Käsesuppe

Zutaten: 250 g Möhren gestückelt + 100 g feinstgeraspelte Möhren, 250 g Kartoffeln, 1 Essl. Butter oder Butterschmalz (Ghee), ca. 0,3 Liter Gemüsebrühe (aus Instantpulver), 350 ml Milch, 40 - 50 g Edelpilzkäse (Blauschimmel), 30 - 50 g flüssige süße Sahne, 5 Essl. Weisswein, Crème Fraiche

Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, frische Kräuter zur Verzierung je nach Jahreszeit

Möhren und Kartoffeln vorbereiten, kleinstückeln, 100 g feinste Möhrenraspeln an die Seite stellen.

Butter vorsichtig erhitzen (sie können auch Öl verwenden), Kartoffeln und Möhren (Karotten) darin andünsten, mit Brühe auffüllen, aufkochen und 20 Minuten fortkochen, zum Schluß die Milch noch mit aufkochen.

Suppe pürieren, Käse zerdrücken und mit der Sahne glattrühren, zur Suppe geben und gut unterrühren. Mit Wein, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, die Suppe in Teller füllen und die restlichen Möhrenraspel in die Mitte geben.

Je Teller 1 Essl. Crème Fraiche oder saure Sahne neben die Möhrenraspel dekorieren, noch mit den frischen Kräutern bestreuen.

Tipp: Die frischen Möhrenraspel geben dieser Suppe einen „besonderen” Pfiff.

Rezept: Waltraud Elsner, Gesundheitsberaterin

Schnelles Milch-Toastbrot

Zutaten: 400 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl, 30 g frische Hefe, 1 Essl. Akazienhonig oder Agavendicksaft, 200 ml lauwarme Milch, 1 Teel. Salz, 1 Ei, 50 g weiche Butter - Butter für die Form

Mehl in Rührschüssel füllen und eine Mulde in die Mitte drücken, darein die Hefe bröseln und den Honig darauf geben, etwas warten bis sich die Hefe aufgelöst hat, anschließend mit etwas lauwarmer Milch, etwas Mehl vom Muldenrand einen Vorteig herstellen, abdecken, ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Salz, Ei, die Butter in kleinen Stückchen zum Vorteig geben und mit allem Mehl und restlicher Milch mit dem Knethaken rühren. Diesen Teig zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig wieder gründlich kneten, wenn er zu fest sein sollte, noch handwarmes Wasser dazugeben.

Die Form einfetten, den Teig zu einer Rolle formen und diese in die Backform drücken. Mindestens 15 Minuten gehen lassen. Backofen auf 220° vorheizen, das Toastbrot in die Mitte des Ofens schieben und in 35 Minuten goldbraun backen.

Das Brot noch 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen lassen, eventuell abgedeckt. Anschließend noch 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und stürzen. Mit kaltem Wasser besprühen und auskühlen lassen.

Tipp: Dieses Brot bleibt etwa drei Tage frisch und schmeckt besonders lecker zum Frühstück oder Nachmittags-Imbiss, getoastet und mit Butter und Marmelade oder Honig bestrichen.

Rezept: GU Vollwert-Kochbuch

Eisbär-Glühwein

Zutaten: ¾ Liter Weißwein, trocken bis halbtrocken, 2 Esslöffel Zitronensaft, 0,1 Liter Orangensaft, ca. 50 g Rohrzucker/Honig oder Agavendicksaft, 1 Stange Zimt, 3 - 5 Gewürz-Nelken und zur Deko: Zitronen- oder Limettenscheiben

Zucker und Gewürze mit ¼ Liter Weißwein aufkochen, 30 Minuten ziehen lassen, abseihen, Wein und Orangensaft dazugeben, nur bis zum Siedepunkt bringen. Nicht kochen lassen!

Nach Geschmack süssen. Mit Zitronen- oder Limettenscheiben dekoriert anbieten!

Hummous

Zutaten: 100 g Kichererbsen (roh) oder 250 g gekochte Kichererbsen aus dem Glas, 1 Lorbeerblatt, 2 - 3 Knoblauchzehen, 200 g Tofu, 2 - 3 Essl. Zitronensaft, 1 Teel. Meer- oder Steinsalz, 2 Essl. Tahin (Sesammus aus dem Naturkostladen oder Reformhaus), Chilipulver

Die eingeweichten Kichererbsen mit dem Lorbeerblatt weichkochen (das kann bis zu 2 Stunden dauern, im Schnellkochtopf nur ca. 45 Minuten).

Knoblauch pressen und dann alle Zutaten im Mixer pürieren. Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, eventuell noch nachwürzen.

Tipp: Da die Kichererbsen nachdicken, empfiehlt es sich etwas Flüssigkeit zurückzubehalten und nachträglich untermengen. Ich würze gern noch mit Sojasoße nach! Sie können Räuchertofu verwenden, der Geschmack wird intensiver.

Rezept: Idee aus „Brotaufstriche selbstgemacht”

Möhrenbratling

Zutaten: 1 kleine Zwiebel, 20 g Öl oder Butterschmalz (Ghee), 100 g Hirse, ungemahlen, 200 g Karotten/Möhren, Wasser nach Bedarf, Salz, Pfeffer/Galgant, Muskat/Mutterkümmel, Sojasoße (1 Teel.), Zitronensaft, 1 Ei, 100 g Haferflocken, 20 g Schnittlauch, 3 Esslöffel Sonnenblumenöl

Zwiebelwürfel im Fett glasig dünsten, abgebrauste Hirse zugeben, anschwitzen. Mit etwas Wasser aufgiessen und ca. 20 Minuten lang garen und noch ca. 10 Minuten quellen lassen.

Möhren feinst raspeln und unter die Hirsemasse geben. Kräftig würzen.

Verquirltes Ei und den feingeschnittenen Schnittlauch untermengen. Mit den Haferflocken binden, Bratlinge formen und in nicht zu heißem Fett ausbacken.

Tipp: Hirse als Beilage: In der 5-Elemente-Küche wird die Hirse trocken in der Pfanne geröstet, bis sie duftet, Vorsicht nicht verbrennen lassen! Anschließend gibt man heißes Wasser hinzu und läßt die Hirse in ca. 20 Minuten garen - so bleibt sie schön in Form, verklebt nicht und erhält so ihren wärmenden Charakter!

Anstelle der Haferflocken verwende ich mitunter grobe Dinkelflocken, welche ich zuvor in der Getreidemühle auf mittlerer Stufe gemahlen habe.

Rezept: Familienrezept - Waltraud Elsner, Gesundheitsberaterin

Steckrüben-Pilzauflauf

Zutaten: 1 kg Steckrüben, Gemüsebrühe, 1 kg frische Champignons, 2 Essl. Butter oder Margarine, 1 Zwiebel, Flüssigwürze (eventuell Soja-Sauce) Kräutersalz, 100 g geriebener Greyerzer oder alter Bergkäse

Für den Guss: 150 g Crème Fraiche, 100 ml süße Sahne, 1/2 Tel. Gemüsebrühe gekörnt, 1/2 Teel. gemahlener Kreuzkümmel, Kräutersalz, frischer Pfeffer aus der Mühle

Die Steckrüben säubern, putzen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in etwas Gemüsebrühe bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten bissfest dünsten, anschließend im Sieb abtropfen lassen.

Zwischenzeitlich die Champignons kurz waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Champignons in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze im eigenen Saft andünsten. Den Saft nach etwa 10 Minuten abgießen und die Pilze im Fett zusammen mit der kleingehackten Zwiebel andünsten.

Anschließend die Pilze mit Flüssigwürze und Kräutersalz würzen.

Die Steckrübenscheiben abwechselnd mit den Champignons in eine Auflaufform schichten. Als oberste Schicht den Käse darüber streuen.

Für den Guss die Eier mit einem Handrührgerät schaumig aufschlagen und die Crème Fraiche, die Sahne sowie die Gewürze unterrühren. Den Guss über das Gemüse gießen und den Auflauf bei 200° C (Heißluft 180° C) in 20 Minuten im vorgeheizten Backofen goldgelb überbacken.

Tipp: Zubereitungszeit ca. 60 Minuten
(inklusive Backzeit). Rezept für 4 Personen.

Rezept: Alte Gemüse - neue entdeckt von Lisa Becker-Saaler

Cremige Apfel-Sellerie-Suppe

Zutaten: 200 g saurer Apfel evtl. Boskop, Saft einer Zitrone, 200 g Sellerieknolle, 250 g Kartoffeln, 1 Essl. Öl oder Butterschmalz (Ghee), ca. 1 Teel. Curry, 600 bis 800 ml Gemüsebrühe (aus Instant), 300 ml Milch, Gewürze: Salz, Pfeffer, Ingwerpulver oder Muskat, etwas Apfelwein oder Apfelessig

Äpfel schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Mit einem kleinen Kugelausstecher Kugeln ausstechen (oder vielleicht kleine Vierecke schneiden) und mit Zitronensaft beträufeln.

Die gewaschenen Sellerie und Kartoffeln grob raspeln und mit der Hälfte der Apfelstücke im erhitzten Fett andünsten, Curry kurz mitdünsten - mit der Brühe und der Milch ablöschen, aufkochen und 20 Minuten fortkochen.

Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Apfelkugeln oder -Stückchen mit Zitronensaft und Apfelwein (Apfelessig) 3 bis 5 Minuten dünsten, die Suppe mit den Apfelkugeln und Schnittlauchröllchen anrichten.

Tipp: Butterschmalz (Ghee nennt man dieses im Ayurveda) lässt sich leicht selbst herstellen. Sie nehmen 250 g Bio-Butter (Süßrahm- oder Sauerrahm-Butter, beide sind gebräuchlich) und bringen diese in einem kleinen Topf langsam zum Schmelzen. Lassen sie dann diese flüssige Buttermasse ganz langsam vor sich hinsimmern (mini-langsam köcheln), ca. 45 Minuten lang.

In ein Haarsieb geben Sie 1 Stück Küchenkrepp oder Leinentuch und giessen die flüssige Masse hinein, diese wird dann geklärt, d. h. vom Eiweiss befreit. Im Sieb zurück bleibt nämlich der Eiweiss-Rest der Butter. Dieses Butterschmalz ist sehr lange haltbar und sollte auch nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hähnchen-Frikadellen (Fleischküchle)

Zutaten: 300 g rohes Hähnchenfleisch (oder Pute), 1 Vollkorn-Semmel, 1 mittelgrosse Zwiebel, 1 grosses Ei, 1-2 EL Petersilie evtl. Kerbel, 2 EL Schnittlauch, 50 g geriebene Nüsse, Fett zum Braten, Gewürze: Meer- oder Ur-Salz, Pfeffer oder Galgant, Paprikapulver

Den Semmel im leicht warmen Wasser einweichen, anschließend sehr gut ausdrücken und mit Gabel zerstückeln. Das Fleisch in dünne Streifen schneiden, dann quer schneiden in kleinste Würfelchen teilen, oder mit Küchengerät feinst häckseln.

Fleisch, kleingeschnittene Zwiebel, Kräuter, Gewürze, Ei und Nüsse mischen, Gewürzmenge durch Abschmecken überprüfen. Sollte der Teig zu weich sein, können Sie noch etwas Vollkornbrösel unterheben.

Fleischküchle mit nassen Händen formen. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Frikadellen einlegen und von beiden Seiten langsam durchbraten.

Zeitaufwand dann ca. 15 Minuten.

Tipp: Möchten Sie den glykämischen Index heruntersetzen, so können Sie Quinoa (4-5 Essl.) feinstmahlen, mit wenig Wasser verrühren, 15 Minuten stehen lassen und dann anstelle des Semmels verarbeiten, evtl. noch mit Pfeilwurzelstärke binden.

Rezept: Waltraud Elsner, Gesundheitsberaterin

Holunderbeer-Suppe

Zutaten: 300 g Holunderbeeren, Zwetschgen nach Geschmack, 1 Birne, 1-2 Äpfel in kleine Würfel geschnitten, 1 Tasse Wasser, 2-3 Zweige vom Salbei (mit Faden zusammenbinden - wegen leichterem Herausnehmen)

Alles 5 Minuten kochen lassen, einen Eßlöffel Dinkelmehl oder Kartoffelmehl in Wasser anrühren und in die Suppe geben.

Weich kochen, mit Zucker oder Honig abschmecken. Gebräunte Butter darübergeben. Für den der es mag, mit Milch und Sahne abschmecken.

Tipp: Holunderbeeren nie roh essen, Übelkeit und Durchfall werden folgen!

Rezept: aus „Kräuter, Stein und Gottes Segen” von Maria Nestler, Kräuterheilkundige und eine unserer Vereinsgründerinnen

Holunderblüten-Limonade

Zutaten: 10 schöne Holunderblütendolden, Scheiben von einer unbehandelten Zitrone, Honig oder Agavendicksaft!

Die Holunderblütendolden in einen sauberen Steintopf füllen, die Zitronenscheiben dazwischenlegen und so viel Wasser aufgiessen, daß alles bedeckt ist. Das Ganze abdecken und 1 Tag stehen lassen.

Die Limonade durch ein Sieb giessen und mit Honig (oder Agavendicksaft) nach Geschmack süßen - frisch trinken!

Tipp: Mit Holunderblütensirup können Sie Limonade auch zur Sommerzeit zubereiten - gerade da schmeckt sie ja erfrischend. Einfach etwas Sirup in ein Longdrinkglas gießen, mit Mineralwasser auffüllen und eventuell einem Schuß Zitrone/Limone oder Apfelessig anreichern und trinken.

Holunderblütenhonig

Zutaten: 25 grosse Holunderblüten, 1 ½ Zitronen, 1 kg Zucker + 1 Liter Wasser

Die Holunderblüten waschen, abtropfen lassen und in einen Topf geben, die Bio-Zitronen in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Zucker in einen Topf mit 1 Liter Wasser geben, alles aufkochen und - wenn sich der Zucker gelöst hat - über die Holunderblüten giessen.

Den Topf mit einem Deckel abdecken und die Flüssigkeit 3 Tage lang ziehen lassen. Danach den Sirup durch ein Sieb giessen, dann in (sehr saubere!) Flaschen abfüllen.

Mit Mineralwasser, vielleicht auch mit einem Schuß Apfelessig verdünnt, wird dieser Sirup zu einer erfrischenden Limonade! Die Menge reicht für 4 grosse oder 8 kleine Flaschen.

Tipp: Im Kühlschrank hält sich der Sirup ein halbes Jahr und länger, angebrochene Flaschen sollten innerhalb von 4 Wochen verbraucht werden.

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